Super Artikel in der ZEIT: Ein Essay zum Thema Mitleid. Wirklich lesenswert
ht: onkel henni
Super Artikel in der ZEIT: Ein Essay zum Thema Mitleid. Wirklich lesenswert
ht: onkel henni

Ich habe mal wieder nach den ganzen Predigerseminarblöcken in Celle und dem erfolgreichen Abschluß des Examens ein paar Tage in der Gemeinde verbracht.
Schöner Abschluß war vorerst die Adventsmusik gestern in der Gemeinde. Die Adventsmusik ist eine schöne Tradition geworden, schön, dass die Kirche auch in diesem Jahr wieder so voll war.
Hier der Post auf der Gemeindehomepage mit vielen Bildern.
Weihnachten werde ich wieder für 3 Gottesdienste hinfahren. Freu mich.
Auch wenn nach dem Umzug zu pastorsandy.de noch einiges hakt und stockt, bin ich grundlegend zufrieden. Gerade, wenn ich vor ein paar Wochen noch nicht mal wußte, was ein ftp-server ist.
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Nachdem dass Prüfungsverfahren nun ja abgeschlossen ist, möchte ich gerne meine Examensarbeit zur Verfügung stellen.
Download: Examensarbeit-kirche-als-marktplatz (Sandra Bils)

Sie hat den Titel “Gottesdienst als Marktplatz. Was können landeskirchliche Ortsgemeinden von Sunday Plaza lernen?” und untersucht das gottesdienstliche Treffen Sunday Plaza der Netzwerkbewegung X-Stream in der Schweiz. Die Ergebnisse der Beschreibung, in deren Untersuchung auch viel Emergentes eingeflossen ist, werden dann mit der landeskirchlichen Situation in Beziehung gesetzt und anhand von Kriterien miteinander vergleichen und bewertet. Mein Ziel war, ein Beispiel emergenter Gemeindestruktur wissenschaftlich darzustellen und für landeskirchliche Verhältnisse nutzbar zu machen.
Weiter möchte ich auch meine homiletische Probe (Examenspredigt und Ausarbeitung) ins Netz stellen. Vielleicht hat ja jemand Bedarf und Interesse und möchte sich informieren. Es handelte sich um 2. Thessalonicher 3,1-5. Der Text war im Rahmen der VI. Reihe Predigttext am 5. Sonntag nach Trinitatis:
Examenspredigt 2Thess 3,1-5
Download: Examenspredigt-2Thess-3,1-5 (Sandra Bils)
ÜberFeedback würde ich mich freuen.
Voller Dankbarkeit blicke ich auf mein 2.Kirchliches Examen und einen gestrigen Geburtstag zurück und fühle mich mehr als beschenkt.
Die vier Wochen Prüfungsvorbereitung, die am 03.12 in einen kleinen Prüfungsmarathon von 6 Prüfungen innerhalb von 10 Std. mündeten haben sich gelohnt. Ich konnte Angeeignetes und Gelerntes wiedergeben und hatte sogar Spaß dabei. Notenmäßig hat es sich auch gelohnt. Ich habe nun mit einer glatten zwei (11 Punkte) Studium und Vikariat abgeschlossen. Wunderbar! Ich bin mehr als zufrieden und kann es immer noch nicht fassen.

Gestern abend habe ich dann meinen Geburstag mit Firefox AK und Tiger Lou im Festsaaal Kreuzberg ausklingen lassen. Ein wahres Fest. Es hat mir richtig körperlich gut getan und war genau der richtige Wohlfühl-Ausgleich. Ein spitzen Konzert. (Nicht nur, wie erwartet, von Tiger Lou sondern auch von Firefox AK.) Habe selten soviel Wertschätzung und Applaus für eine Vorband bei einem Konzert erlebt. Verdient!!! Tiger Lou waren so mutig ihr neues Album “Partial Print” (Tiger Lou) von vorne bis hinten zu spielen. Dadurch dass die Lieder musikalisch und textlich so auf sich bezogen sind, sogar in der Reihenfolge der CD. Erst die Zugaben waren dann bekannte Lieder der vorherigen Alben. Mutige und tolle Entscheidung.


Und jetzt erstmal nach Ostfriesland zu Mama, Papa und Schwesterherz zum Füße hochlegen und Entspannen. Lange nicht gesehen, lange nicht geplauscht. Da freue ich mich auch drauf und als besonderes Schmankerl gibts Grünkohl! Juchu!
Spannende These in: Mayer, Rainer: Heiligung der Zeit. Sabbat und Sonntag. In: Haarmann, Michael/ Lüpke, Johannes v.: Momente der Begegnung. Impulse für das christlich-jüdische Gespräch. Bertold Klappert zum 65. Geburtstag, Neukirchen-Vluyn 2004, S. 116-121.
Meyer sagt, dass sich Raum und Zeit nicht trennen lassen. Eins ist nicht wichtiger als das andere. Der Mensch soll sich aber nicht Dingen unterordnen. Es gilt den Sabbat zu feiern, aber nicht den Raum. Sechst Tage unter der Tyrannei des Alltags, am Sabbat Heiligung der Zeit. (”Und Gott segnete den siebten Tag und machte ihn heilig”). Da Das Judentum keinen Tempel mehr hatte, keinen heiligen Ort, schaffte sie sich in der Zeit einen Raum. Unabhängig von der Umwelt, Haltgebend selbst im Exil. Der Sabbat als heiliger Raum der der Zeit. Somit beschreibt Meyer das Judentum als “Religion der Zeit.”
Ja klar, das Amt der öffentlichen Verkündigung ist nach CA XIV eines! Aber das heißt nicht, dass man immer die selbe Predigt nutzen muß….

ht: asbo
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