Habe heute am Ewigkeitssonntag (bzw. landläufig Totensonntag genannt) gepredigt.
Predigttext war heute: Mk 13, 31
Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen.
Und als Epistel aus Offenbarung 21:
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde;
denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.
Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen,
und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;
und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein,
noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!
Heute bin ich dann später am Nachmittag über das Album von Brooke Fraser (ihres Zeichens eine der Hillsong United -Frontfrauen und eben auch solo mit ihren zwei Alben in Neuseeland und Australien in den Charts).
Bin gerade total angetan von Shadowfeet vom Album “Albertine” von Brooke Fraser.
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Y4KiGN1j1No&rel=1]
Hier der Text:
Walking,stumbling on these shadowfeet
toward home,a land that i’ve never seen
I am changing: less and less asleep
made of different stuff than when i began
and i have sensed it all along
fast approaching is the day
when the world has fallen out from under me
I’ll be found in you, still standing
when the sky rolls up and mountains fall on their knees
when time and space are through
I’ll be found in you
Theres distraction buzzing in my head
saying in the shadows it’s easier to stay
but I’ve heard rumours of true reality
whispers of a well-lit way
You make all things new
When the world has fallen out from under me
I’ll be found in you, still standing
Every fear and accusation under my feet
when time and space are through
I’ll be found in you.
Also wenn der Text nicht zum heutigen Sonntag passt, dann weiß ich auch nicht. Manchmal passt es einfach.
So muß Lobpreis sein!
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=RcbnGXSYxuI&rel=1]
Ich höre gerade gerne und viel die Predigten von Mark Driscoll von Mars Hill aus Seattle. Also jedenfalls höre ich ihm derzeit mehr beim Laufen predigenderweise zu (er predigt, ich laufe), als dass ich seine Bücher lese. Daher mal ganz spannend, wenn Mr. Driscoll mal erzählt, was er sonst eher in Büchern schreibt, z.B. was für ihn EC ist.
Kleines PS: Spannend ist auch die Aktion Ask Anything. Fragen können an Pastor Mark gesandt werden. Auf der Homepage werden dann unter den einzelnen Intressensschwerpunkten abgestimmt und die “Gewinnerfragen” gehen in eine Predigtreihe sowie ein Buch ein.
Unter den Top 20 (derzeit noch in Abstimmung, Stand 25.11) zur Zeit auf Platz 1:
What can traditional/established churches learn from “emerging” churches?
Na wunderbar. Auf die Predigt bin ich mal gespannt.
Eine Woche noch. Ende nächster Woche finden ja die Kick-Off Veranstaltungen für Emerging Deutschland in Form eines Forums in Erlangen und zweier Studientage in Marburg und Erlangen statt.
Hier noch einmal die Veranstaltungsinfos, sowie ein Flyer über den Studientag in Hamburg.
Und nach langer (und banger) Vorfreude kann ich nun doch teilnehmen. Wer noch alles dabei sein wird, sammelt gerade Simon de Vries und auch Hufi hat schon wieder sein Redaktionsbüro bezogen.
Ich spinne ja schon länger an einer evtl. Examensarbeit über das weite Feld Emgering Church. Deshalb erhoffe ich mir Ideen, Connections und Inspirationen.
Nicht zuletzt, weil neben den Mega-Referenten Brian McLaren und Jason Clark auch landeskirchliche Kollegen wie Philipp Elhaus vom Haus der Kirche in Hannover sowie Peter Barz vom Gemeindedienst Nordelbien aus Kiel teilnehmen.
Gerade diese Verschränkung schätze ich!
Ich bin und bleibe Gespannt und voller Vorfreude!
Derzeit werden wir in unserer Gemeinde vom Superintendenten “besucht”. Der Visitationsprozess, der alle sechs Jahre jeder evangelischen Gemeinde wieder fährt ist so ein Art kirchliches Qualitätsmanagement.
Nach einem, gelungenen Konfirmanden Wochenende II (Zum Thema “Gemeinde”) und einem schönen Gottesdienst, nebst Gemeindeversammlung am Sonntag begleitet uns nun der Superintendent in den kommenden zweieinhalb Wochen quer durch unsere Gemeindearbeit, um sich ein Bild machen zu können. Thema des Gottesdienstes war “Gemeinde” - lag ja auf der Hand. Interessant besonders das Anspiel zu 1. Petrus 2,5: “Und ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Haus”. Anschaulich wurden verschiedene Arten von Gemeindebau verdeutlicht.
Besucht wurden dann am Montag der Ausschuß für Gemeindeleben, sowie einige örtlich ansässige Firmen und am Dienstag der Kirchenvorstand.
Ich finde es spannend, einen Visitationsprozess begleiten und miterleben zu können, bevor ich “allein” in einer Kirchengemeinde als Pastorin arbeiten werden. Schon gut, das vorher schon einmal erlebt zu haben.
Wie ich im letzten Jahr schon beschrieben hab, gibt es bei uns in Ostfriesland am 10.11 das traditionelle Martinisingen, das auf Martin Luther zurück geht.
Hier in Harsum ist allerdings der St. Martinstag am 11.11. sehr populär.
Dieser Tag geht nicht auf Luther, sondern auf auf den heiliigen Martin von Tours zurück.
Eine brillante Militärlaufbahn lag vor ihm: 316 als Sohn eines Offiziers geboren, trat Martin mit 15 Jahren in die römische Armee ein. Sein Name war Programm – er bedeutet “dem Kriegsgott Mars zugehörig”. Eine kalte Winternacht änderte jedoch sein Leben: Vor der Stadt Amiens stationiert begegnete er einem frierenden Bettler. Kurzerhand teilte er mit dem Schwert seinen Mantel. In dieser Nacht soll Jesus im Traum zu ihm gesagt haben: “Martin, der noch nicht getauft ist, hat mich mit diesem Mantel bekleidet.” Martin verließ die Armee, gründete ein Kloster und wurde 372 zum Bischof von Tours geweiht. Weil er seiner Berufung entgehen wollte, soll er sich in einem Stall versteckt haben. Gänse verrieten ihn aber mit lautem Geschnatter.
Auch als Bischof blieb Martin bescheiden – seine Residenz war eine Klosterzelle – was viele Geistliche verärgerte. Im Volk jedoch war er sehr beliebt: Als erster Heiliger wurde er nicht wegen eines heldenhaften Todes sondern wegen seiner guten Taten verehrt. Der Tag seiner Bestattung (11. November) wurde schon bald ein hoher Feiertag. Heute wird er ökumenisch gefeiert.
Mit unserer Gemeinde und unserer katholischen Nachbargemeinde St. Cäcilia haben wir heute morgen einen ökumenischen Grundschulgottesdienst gefeiert.
Später heute Abend werden die Kinder noch mit Laternen durchs Dorf ziehen. Bin gespannt, wie das Wetter wird.
Hinweisen will ich an dieser Stelle (und das wollte ich lange schon einmal) auf einen Kollegen der badischen Landeskirche (Kirchengemeinde Leutershausen).
David Brunner und ich haben ungefähr parallel unser Vikariat begonnen und oft erkenne ich mich in seinen Zeilen wieder (oft auch nicht - aber die Identifikation und das zustimmende Schmunzeln überwiegt).
Hier einige ausgewählte Beiträge zum Thema Vikariat:
Vikariatsbeginn
Schulpraktikum
Talar
Erste Liturgie
Erster Gottesdienst
Konfirmation
Kirchenleitung
Evangelikal und Landeskirche
Anspruchsvolles Predigen
Charismatische vs./ und Landeskirche
Grundschulgottesdienst
Einschulungsgottesdienst
Zur Taufe (und hier)
Krankenhausseelsorge
An diesem Wochenende findet in Wetzlar der diesjährige Herbstkongress von Willow Deutschland zum Thema “Gemeinde gemeinsam gestalten” statt.
Schwerpunktmäßig soll es sich da um die (unterschiedliche) Stellung von Männern und Frauen in Gemeinden drehen. (Hier die Berichterstattung)
Wäre ein spannendes Thema für mich gewesen.
Aber (leider/glücklicherweise - wie mans nimmt) bin ich dieses Wochenende mit unseren Vorkonfirmanden zum Thema “Gemeinde” ein ganzes Wochenende lang in der Gemeinde aktiv gewesen. Auch eine sehr schöne und gewinnbringende Sache.
Außerdem wartet Willow im Februar auf mich zum Thema: Geistlich leiten, da wo sie sind. Da freue ich mich schon sehr drauf. Außerdem habe ich mich zum Tages-Seminar “Vom Willow Konzept Lernen” (Prof. Dr. Michael Herbst und Team) angemeldet. Und dass ich dann noch die Tage bei/mit meiner alten Studienkollegin und Griechisch-Leidensgenossin Karen verbringe setzt dem ganzen noch die Krone auf.
PS: Geht sonst noch jemand zu Willow im Februar, bzw. war jemand dieses Wochenende im schönen Wetzlar?
Den Reformationsgottesdienst haben wir in diesem Jahr an einem ungewöhnlichen Ort gefeiert. Weil die Entwicklung der Druckkunst für die Verbreitung der Reformationsbotschaft von großer Bedeutung war, haben wir diesen besonderen Tag in einer Druckerei begangen.
Im Druckhaus Köhler in unserer Gemeinde in Harsum, war genug Platz für die zahlreichen Besucher.

Als Predigtinput wurden in vier Szenen wichtige Etappen von Kommunikation in Bezug auf den christlichen Glauben beleuchtet:
Als erstes traten zwei Steinmetze auf, die die 10 Gebote in große Platten meißelten.
Dann wurde der Evangelist Lukas besucht, der auf Papyrus das Leben Jesu beschrieb.
Als dritte Szene wurde die Buchdruckkunst und der Zusammenhang zur Reformation vorgestellt.
Im vierten Schritt (der Neuzeit) wurde schließlich das Internet als modernes Kommunikationsmittel von Christen angeführt.
Ein voller Erfolg. Es hat riesig Spaß gemacht und noch einmal neue Perspektiven zum Thema Reformation eröffnet.
Außerdem war bei dem Zusammensein nach dem Gottesdienst eine wirklich schöne Atmosphäre, fast wie bei einem spontanen Gemeindefest.
Einfach schön!
Hier noch ein ausführlicher Bericht unserer Gemeindehomepage mit vielen Fotos.
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