Heute bei Punkt 12 auf RTL:
Welches Fest feiern wir heute?
A. Heiligabend
B. Halloween
A. J. Jacobs hat versucht ein Jahr biblisch zu leben und hat darüber ein Buch geschrieben.
My quest has been this: to live the ultimate biblical life. Or more precisely,
to follow the Bible as literally as possible. To obey the Ten Commandments.
To be fruitful and multiply. To love my neighbor. To tithe my income.
But also to abide by the oft-neglected rules: to avoid wearing clothes made of mixed fibers.
To stone adulterers. And, naturally, to leave the edges of my beard unshaven (Leviticus 19:27).
I am trying to obey the entire Bible, without picking and choosing.
Ich mußte bei dem Bildchen und seinem Bartwuchs an die männlichen Kollegen aus meinem Vikariatskurs denken. Wir fahren ja nächstes Jahr im Mai auf Kursfahrt nach Israel und wenn die Herren jetzt biblisch auf das tägliche Rasieren verzichten würden, dann sähen sie schon prima aus…
Also mindestens wie bis zur 4. Reihe auf dem Bildchen.
Da wäre Matisyahu neidisch.
Hier ein Exzerpt aus dem Buch. Klingt interessant.

“The Year of Living Biblically: One Man’s Humble Quest to Follow the Bible as Literally as Possible” (A. J. Jacobs)
Leider kann ich - trotz anfänglicher Begeisterung - selbst nicht da sein, trotzdem verfolge das Symposium “Kirche in der Postmoderne” in Greifswald.
Es wird ja ausführlich von den verschiedensten Bloggern von dort berichtet. (Ausführliche Linkliste bei Hufi - Danke!)
Somit fühlt man sich fast, als wäre man dabei. Aber eben doch nur virtuell.. naja…dafür hatte ich heute einen schönen Seelsorgetag und gestern eine fabelhafte Geistliche Begleitung. Somit kann ich nicht meckern…
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Heute kam das druckfrische Christival-Anmeldemagazin in den Briefkasten geflattert.
Nach ausführlichem Schmöckern befindet Pastor Sandy:
Jau, wie in alten Zeiten! (War ja 1996 in Dresden dabei - damals unter dem Motto: Come follow Jesus).
Also in Bremen bin ik dabei.
Diesmal nicht als ehrenamtliche Teilnehmerin, sondern als Hauptamtliche mit “meinen Jugendlichen.”
Das wird ne Sause.
Das Programm klingt superspannend. Hängen geblieben bin ich natürlich an Tobias Seminar “Emerging Church - Kultur und Evangelium in der Postmoderne.” Mittlerweile kann man auch gut zur Homepage verlinken. (Zu anfänglichen Startschwierigkeiten der Internetpräsenz Thomas von ichurch im Interview mit Michael Geißler)
In der letzten Zeit ging es ja immer wieder um den Vorwurf, Christen zögen in abgeschottete Portale zurück, in denen sie nur unter ihres gleichen säßen und dort dann auch schnell die Sache mit “Salz der Erde” und “Licht und Scheffel” aus Mt. 5. vergäßen.
Ich hab mich darüber mit Peter ausgetauscht, da ging es eher um christliche Jugendportale, im Sommer hat irgendwann Haso ja auch was dazu geschrieben. (Da gings um Godtube vs. Youtube).
Wir planen gerade unseren Reformationsgottesdienst. Er wird in einer Druckerei stattfinden. (Thema Kommunikation).
Es werden verschiede Entwicklungsstufen von Kommunikation reflektiert werden, die Einfluß auf die Reformation und unseren Glauben heute hatten/haben.
Ich werde den Fokus “Internet” übernehmen. Im Vorbereitungskreis haben wir über kein Thema so lange diskutiert wie über den Zusammenhang von Web und Glaube. (Am Ende blieben mehr Einschränkungen und Bedenken über, als Gewinnbringendes und Horizonterweiterndes)
Das scheint ein Thema zu sein. Aber wohl eher auf Grund von Vorurteilen, als auf Grund Erfahrung. (Wenn man youtube nicht kennt, kennt man godtube erst recht nicht)
Für mich sind ausschließlich christliche Portale sowie Mitgliedschaften in “allgemeinen Portalen” mit christlich konnotiertem Profil kein Wiederspruch, sondern ergänzen sich. Die Jugendlichen im Mitarbeiterkreis meiner Gemeinde haben beispielsweise bei schülervz.de (in unserer Region das Kommunikationsmittel) eine eigene Gruppe für die Gemeinde eröffnet. Dennoch wären sie weit entfernt ein rein christliches Portal aufzusuchen.
Somit denke ich nach wie vor, dass die Angst vor Ghettoisierung übertrieben und wenn, nur bei einem Bruchteil der christlichen Webnutzer gegeben ist.
Im Pfarrerblatt September 2007 war ein Artikel von Prof. Dr. Beate Hofmann mit dem Titel “Kirche XXL - Von der Megachurch zur Emgerging Church“.
Ich will hier mal den letzten Satz ihres Aufsatzes zitieren, vielleicht macht der ja Lust, dann den ganzen Aufsatz zu lesen:
Hier (gemeint ist die Megachurch) geht es um mehr als um moderne Gottesdienste und die richtigen Methoden zur Gemeindeentwicklung,
hier geht es um einen anderen Typus von christlicher Religion und um den Stellenwert theologischer Grundeinsichten
für die Zukunft der Kirche.
Gemeinden, die Programme aus Megachurches übernehmen, sollten genau prüfen,
ob sie nicht trojanische Pferde in ihre Mitte ziehen.
Soweit Frau Hofmann, Dozentin an der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Natürlich finde ich es super begrüßenswert, dass es sowohl das Phänomen Megachurch als auch Emgerging Church in das Pfarrerblatt geschafft haben.
Vieles was Frau Hofmann im Rahmen ihres Forschungs- und Lehraufenthaltes in den Staaten erarbeitet hat und was in den Artikel eingeflossen ist, ist nur leider echt ausbaufähig.
Warum gibt es so wenig differenzierte wissenschaftliche Abhandlungen über Emerging Church und damit einhergehende theologische Phänomene?

Ab Samstag, den 14 Oktober strahlt Pro7 “das große Promi-Pilgern” aus. Das spirituell motivierte Pilgern mitsamt Katharsis und anderen gewünschten Nebeneffekten mutiert hier zum medialen Ausverkauf und ist durch die peinlichen B-Pomis nicht gerade eine Werbeveranstaltung für das Pilgern… oder vielleicht doch? Wäre ja wünschenswert…
Ich werde berrichten!

PS: Hinweisen möchte ich auf einen schönen Pilgerweg direkt vor der Haustür der Hannoverschen Landeskirche. Er führt von Loccum nach Volkenroda. (Hier eine Karte).
Es handelt sich um einen alten Zisterzienserweg, der nun als ökumenischer Wanderweg wiederentdeckt wurde.
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