
ht: asbojesus
Archive for September, 2007
Get up!!!
Am vergangenen Wochenende bin ich mit einem Bulli voll Jugendlichen aus meiner Gemeinde nach Lemgo gedüst um beim Konzert von Hillsong United dabei zu sein.
Es war wirklich ein musikalisches wie spirituelles Erlebnis. Da wird das Konzert zum Anbetungsabend, in dem Predigt und Gebet nicht fehlen dürfen.
Ich war begeistert von der Wahnsinnsstimmung. Ich hatte mich bereits vorher beim DVD Konzertschauen immer gefragt, woher wohl diese Stimmung kommt. Schenken sie vorher Prosecco aus? Erzählen sie dem Publikum vor der Aufnahme, dass eine DVD aufgenommen werden wird und dann klatschen alle doppelt so laut und hoppsen doppelt so begeistert?
Als ich mich mit den Jugendlichen VOR (!!!) der Halle anstellte, wußte ich warum… Auch ohne Band, war dieser Haufen von beGEISTerten jungen Christen auch vor der Halle einfach nur gut drauf. Und in der Hallen gings dann erst richtig ab. Ich habe selten bei einem “Konzert” ohne Vorband beim ersten Akkord so eine Megastimmung erlebt.
Gespielt wurden anfangs bekannte schmissige Gassenhauer der letzten Alben.
Der geistliche Input kam von Phil Dooley (Jugendpastor von Hillsong aus Sydney) und war besser, als ich erwartet hat. Die einstündige Predigt (!!!) war kurzweilig und mitreißend (fühlte sich an wie 5 min.).
Besonders berührt hat mich die Wunsch Dooley’s, Gottes Revolution durch die junge Generation möge Deutschland, Europa, die Städte, die Schulen, die Arbeitsplätze und Kirche durchfluten. Erst beim Stichwort Kirche flippte die Halle vollkommen aus. Spannend, dass die Jugendlichen sich besonders im Hinblick auf die Kirche angesprochen und verpflichtet fühlten.
Es folgte dann nach einem ausführlichen Gebetsteil mit ruhigeren Songs, noch ein Block von 5-6 Liedern zum abgehen.
Insgesamt über dreieinhalb Stunden lieferten die Jungs und Mädels von Hillsong eine riesen Show, professionell und gleichermaßen liebevoll ab.
Anbetung und Lobpreis der ersten Garde!
Ich war und bin BeGEISTert!!!
Blogsposts hier, hier und hier.
Fotos Hier und Hier.
September Eleventh
Wieder ein Jahr ist rum. Wieder 11. September.
Wieder, wie im letzten Jahr schon,  faßt es Ani Difranco hier am besten. Eine so kluge Einschätzung –> Lesens- und hörenswert!
Erst hören, dann machen
Im Predigerseminar (in dem ich jetzt für die nächsten Wochen erst einmal wieder weile) ereicheten mich Bilder und ein netter Bericht vom Begrüßungwochenende der Konfirmanden, das am letzten Wochenende in unserer Gemeinde stattfand.
Dort sieht man mich schön in Aktion, während ich das erste Gebot aller Konfirmanden erkläre:
Erst hören, dann machen!
Gerade hat mich beim Lesen meiner RSS Feeds der Schlag getroffen. Mein Konterfei schmückt den Geburtstagspost von Andrew Jones.
Na dann herzlichen Glückwunsch ihm zum Geburtstag und mir zur gelungenen PR, das muß man erst mal von sich behaupten können:
Auf dem Blog des “Emerging Gurus” bildlich abgebildet zu sein. (Und dann noch in ordentlich lutherischer Amtstracht!)
Außerdem zählt Andrew mich zu den - ich zitiere -
“LOVELY People.”
Aber das nur nebenbei.)
Juchu!
Ist es albern sich darüber zu freuen?
EGAL!
Beat ‘em up

Christliches Online Spiel mit Boxen, Treten und Dreschen.
(Übrigens ist auf der Seite nicht ersichtlich, wie sich der Programmiererkreis zusammensetzt. Wer kommt darauf, Mose mit Jesus Prügeln zu lassen oder Eva mit Satan…? Ist das niveaulos oder hochtheologisch? Und weitergedacht: Was bedeutet es, dass Mose “nur” einen krüppeligen Stock als “Waffe” hat und somit fast keine Chance zum Gewinnen hat? Der Stock müßte doch gerade eine super Wunderwaffe sein.. naja…)
Monopol auf Sinnstiftung
Pastorentochter Angela Merkel hat heute auf dem ersten Zentralen Pfarrertag der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen in der Frauenkirche in Dresden gesprochen:
“Kirchen sind nicht nur architektonische Zentren in Ortschaften,
sie sind lebendige und unverzichtbare Akteure unserer freiheitlichen Gesellschaft.”
Die Unverzichtbarkeit führt sie dann noch einschränkend aus:
Ein “Monopol auf Sinnstiftung” hätten die Kirchen zwar nicht,
aber aber eine “authentische Botschaft” für Gesellschaft und Politik.
(Ht: Pro Magazin)
Jau, dann laßt uns mal die erwähnte (frohe) Botschaft authentisch in Gesellschaft und Politik leben und weitergeben.
Heute begann für über 40 Konfirmanden das Hauptkonfirmandenjahr in meiner Gemeinde.
Mit der Gruppe in der Kapellengemeinde haben wir die Vorbereitung für ein Bibliodrama-Standbild gemacht.
Und obwohl es in dieser Stunde nicht zur Aufstellung gekommen ist, sind mir mal wieder bei dem eigentlich bekannten Text viele Dinge aufgefallen.
Wunschtext eines Konfirmanden war die Berufungsgeschichte Abrahams (a.k.a. Abram) aus Gen 12.
Hier noch mal kurz der Text in der Volxbibel Übersetzung.
Gott wählt sich Abraham aus
1 Gott sprach zu Abram: “Geh von deinem Zuhause weg. Zieh nach dahin um, wo ich dich hinführe.
2 Ich will dich segnen. Deine Kinder und deren Kinder sollen einem tollen Volk angehören.
Jeder Mensch auf der Erde soll deinen Namen kennen und dich sollen die Menschen als ein Idol nehmen.
3 Alle Menschen die zu dir und deinen Kindern nett sind, zu denen will ich auch nett sein.
Aber wenn jemand fies zu dir ist, dann werde ich ihm Pech bringen.
Alle Menschen die kommen werden, die zu deinen Kindern halten, denen wird es gut gehen.”
4 Als Abram 75 Jahre alt war befolgte er Gottes Befehl. Er nahm seinen Neffen Lot
5 und seine Frau mit sich. Mit ihrem gesamten Hab und Gut und ihren Dienern
zogen sie von Haran nach Kanaan um.
6 In diesem Land lebte früher noch die Kanaaniter-Gang.
Sie durchquerten die Gegend bis zu einem heiligem Baum in der Nähe der Stadt Sichem.
7 Dort zeigte Gott sich Abram. Er sagte ihm: “Deinen Kindern möchte ich dieses Land schenken.”
Abram fand das so krass, dass er Gott gleich an genau der Stelle einen Altar baute.
8 Dann zog Abram weiter nach Bet-El. Dort richtete er seine Camping-Zelte ein und betete Gott an.
9 Danach zog er von Campingplatz zu Campingplatz weiter nach Süden.
Herausgearbeitet haben die Jugendlichen, was an dieser Geschichte besonders ist, warum die Geschichte heute nach über 3000 Jahren immer noch eine Bedeutung hat.
Ich fand besonders das Auswander- und Wegzieh-Motiv spannend.
Obwohl Abraham alt ist (75) und Gott ihm noch nicht mal sagt, wohin die Reise gehen soll (Geh … in ein Land, was ich dir zeigen will und lass den TomTom zuhaus.), wagt Abraham einen Neuanfang.
Eben jene Schwierigkeiten kann man den Jugendlichen prima anhand der vielen Auswandersoaps erläutern.
Denn dass deutsche Auswanderer nicht nur Erfolgsstorys schreiben, davon kann man sich in Formaten wie ‚Deutschland ade“, ‚Mein neues Leben”, ‚Goodbye Deutschland“ oder ‚Lebe deinen Traum“ fast täglich überzeugen.
Natürlich kann man Konny Reimann und Co nicht eins zu eins mit Abraham vergleichen, aber in Ansätzen ist es schon spannend.
These:
Obwohl heute durch die Auswandersoaps das Thema viel präsenter ist und in christlichen Kreisen der Missionstrip in dritte Weltländer zum guten frommen Ton und zur spirituellen Selbstverwirklichung gehört würde trotzdem niemand mit Sack und Pack (Sarai a.k.a. Sarah, Lot, Hab, Gut, Diener und Co) umziehen und neu starten, nur weil Gott es will.
Haben wir in 3000 Jahren nix dazugelernt? Ist deshalb die alte Geschichte so aktuell wie damals?
Hamburg vs. Haran - Gainsville vs. Kanaan.
So gleich und so verschieden.
Bischöfin bloggt
Meine Bischöfin Margot Käßmann ist jetzt unter die Blogger gegangen.
Derzeit führt sie ein Blog über ihren Aufenthalt in Sibiu.
Dort findet vom 4. bis 9. September mit rund 2.100 Vertretern protestantischer und orthodoxer Kirchen sowie der römisch-katholischen Kirche die
3. europäische ökumenische Versammlung statt.
Hinweisen möchte ich auch auf die Materialdownloadsektion auf der Homepage der Versammlung. Beim letzten Konvent haben wir nämlich Teile der Lichtmediation (von Fritz Baltruweit) gesungen/ bzw. im Gottesdienst gefeiert. Das war schön und eben jene Lichtmedition ist auf der Seite herunterladbar.











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