Archive for Februar, 2007

26
Feb

40 Ideen für die Fastenzeit

Bin mal wieder über tolle Ideen zum Thema Fastenzeit gestolpert.
Ship-of-fools (als spitzen Zeitschrift) hat sich Tipps für jeden Tag überlegt und legt sich nicht so sehr auf generelle “Vorsätze” fest, sondern auf kreative Ideen, wie man jeden einzelnen Tag der Fastenzeit in verschiedenen Facetten gestalten kann.
Tolle Ideen, wie: Back mal wieder einen Kuchen, spende Blut, geh mal wieder woanders in den Gottesdienst usw.

25
Feb

Tatort

Reisen bildet. Im heutigen Tatort (Der übrigens der letzte für meinen Freund Bienzle und Hannelorele war. Tschüßle.) sind die kleinen Mädchen genau in dem Waldstück verscharrt worden, in dem wir vorletzte Woche spazieren waren. Geroksruhe. Fuchshain. Dabei wollten wir eigentlich bis zum Fernsehturm fahren (eigentliche Endstation), mußten aber dann Geroksruhe raus. Auch egal, da kann man auch schön laufen.

Beweisfoto:

Zoom 400 300 26012007403333
Hier zu sehen: Der Musiklehrer (ICH wußte natürlich sofort, dass er es nicht war! Bienzle ist reingefallen - deswegen sollte er auch lieber in Rente!) auf dem Weg von der Straßenbahnhaltestelle in den Wald.

Wir alle haben unser Herz an die Straßenbahn 15 verloren. Die ist so Retro, die muß man einfach lieb haben. (Wo hat man sonst ein Bahnticket incl. Saunabesuch?) Die 15 wird im Laufe dieses Jahres eingestellt. (Weil: Schmalspur Spurweite1000 mm. Da gibts noch zwei weitere Schmalspurlienien, die sind mittlerweile schon als Oldtimerlinien umfunktioniert und die jetzige 15 soll streckenweise auf die gängige Spurbreite umgebaut werden und der Rest wird auch zur Oldtimerlinie.)
Warum kann ich das alles erzählen? Weil Reisen bildet und weil Fernsehen (wie es meine Mutter immer sehr richtig sagt!!!) die Schlauen schlauer und die Dummen dümmer macht!

23
Feb

Erkältung

Draußen ist es kalt und in mir auch. Ich bin erkältet. Aber Hallo. Ich habe zwar vor ein paar Tagen beschlossen wieder gesund zu sein, leider ist das scheinbar noch nicht in meinem Immunsystem angekommen. Ich war schon seit Jahren nicht mehr heiser… naja.. there you go. Schwupps verliert die Vikarin mal die Stimme. Heute (zwei Tage nach Heiserkeit) bin ich nun bei Naselaufen, Husten und Kopfschmerzen angekommen. Mal sehen. Hab ein busy Wochenende… Parole Durchhalten.

Tag drei der Fastenzeit. Habe mich heute tapfer der lecker aussehenden Torte beim Geburtstagsbesuch enthalten. Das war hart. Dafür habe ich mich jetzt entschlossen doch Fleisch zu essen. Ich esse nicht genug Fleisch, um es als Fastenzeittopic aufnehmen zu können. Da nehme ich lieber die anderen Sachen ernst.

Give+Up+War+For+Lent
(ht: religious imagery)

Noch ein Verweis auf Soomah’s Fastenpost.

21
Feb

Aschermittwoch

Erstens:

Ash (weitere Bilder von David Farrell)

“…We would eat chocolate and smoke cigarettes and read the Bible, which is the only way to do it, if you ask me … the Bible is so good with chocolate. I always thought the Bible was more of a salad thing, you know, but it isn’t. It is a chocolate thing.”

Blue like Jazz von Donald Miller.

Aschermittwoch. Erster Tag der Fastenzeit. Ist mir nicht schwer gefallen… Hab heute wenig verzichtende Entscheidungen treffen müssen. Nur einmal Kaffee OHNE Zucker! Kaffee schwarz - wie der Aschermittwoch. Memento homo, quia pulvis es, et in pulverem reverteris (Gen 3,19).
Möchte kurz auf das Lentblog von Jonny Bakers Grace “Gemeinde” hinweisen. Das Diesjährige ist noch relativ leer (ach ne… ist ja auch der erst der erste Tag) aber in den Fastenblogs der letzten Jahre zu Schmökern ist echt erhellend und kurzweilig! Außerdem werde ich jeden Tag als Tagesinput die Themen bei 40 Tage lesen. Mal sehen. In der ersten Woche gehts um das Vater unser. Auch ein echter Tipp sind die Desert Files, die sich mit einem kreativen und meditativen Zugang auseinandersetzen.

Zweitens:
Ich bin heiser. Nachdem ich in den letzten Tagen eher flach lag, liegt jetzt meine Stimme brach, während der Rest des Körpers so langsam wieder auf Gesund umgestellt hat. Ich wohne im Land wo Heiße Milch und Honig fließen… (Dabei hasse ich Honig, ich konnte - als häufig krankes Kind - schon früh dem Arzt sagen, welches Penizillin ich auf dem Rezept haben wollte… das eine schmeckte nach Erdbeer und das andere nach Honig.. iiih)

20
Feb

They like Jesus but not the church

Buchtipp:

0310245907.01. SCTHUMBZZZ V46676065  They like Jesus but not the church
“They Like Jesus but Not the Church: Insights from Emerging Generations” (Dan Kimball)

Ich habs noch nicht gelesen. Ich hab allerdings darüber gelesen (Bei Scot McKnight) und das klingt doch alles mehr als interessant.

These: Die die sagen: Ich steh auf Jesus, aber Kirche ist doof sagen:

1. The church is an organized religion with a political agenda.
2. The church is judgmental and negative.
3. The church is dominated by males and oppresses females.
4. The church is homophobic.
5. The church arrogantly claims all other religions are wrong.
6. The church is full of fundamentalists who take the whole Bible literally.

Frage ist jetzt nur (und das geht nicht aus der Zondervan Seite noch aus den Rezensionen hervor, die ich gelesen hab) zieht Dan Kimball daraus eine Konsequenz? Ok, zu wissen, was der Ottonormalkirchedooffinder so denkt ist schön und gut, aber was soll mir das für meine Gemeinde sagen und darüber hinaus, für meine Outreach Tätigkeit… Tja ich muß es wohl lesen, um die Fragen beantworten zu können….

0310245907 They like Jesus but not the church

20
Feb

Sieben Wochen ohne

Habe heute meinen Kühlschrank leergekocht. Nicht alles, aber alles was auf der Liste für die kommenden sieben Wochen steht.
Außerdem war ich noch einkaufen und der Einkaufszettel war auch schon deutlich von den bevorstehenden Fastenwochen geprägt.

Dieses Jahr sind auf der Liste:

  • Kein Alkohol
  • Kein Fleisch
  • Nix “Böses” a.k.a. Süßes, Chips, Pommes, Cola
  • Mehr Laufen gehen (Ziel: 3x die Woche)

Außerdem erhoffe ich mir von all dem Verzicht noch den positiven Kollateralschaden, dass ich mich allgemein gesünder ernähre… ein paar Pfunde könnten auch mal wieder runter…(siehe: Fasten, worauf man sowieso schon verzichtet…)
Für mich ist die Fastenzeit schon seit Jahren echt eine tolle Chance in mich reinzuhorchen. Rauszufinden, was wichtig ist und warum und was den Alltag selbstverständlich begleitet und was nicht. Ich freu mich schon auf die nächsten Wochen und am meisten auf die erste Schoki zu Ostern. mmmhhhh

PS: Wußtest du, dass der Tag vorm Aschermittwoch auf Englisch “Fat Tuesday” heißt. Nomen es omen.. sag ich da nur…

17
Feb

Seelsorgetag

Am Freitag hatte ich meinen ersten Seelsorgetag. Begleitend zur Vikariatsausbildung haben wir monatlich Seelsorge-Treffen. Geleitet werden die Seelsorgetage von Pastoren mit spezieller Zusatzausbildung. Die Treffen werden seelsorgerlich-supervisorischen Charakter haben, aber auch in die Grundlagen der Seelsorge einführen.

Dadurch, dass wir als Gruppe gemeinsam unsere Erfahrungen teilen, hat man dann zusätzlich die Chance den anderen Vikaren über die Schulter zu gucken und von deren Arbeitsleben zu profitieren. Ich bin mal gespannt, wie das alles so weitergeht. Scheint mir eine sehr hilfreiche Einrichtung.

Außerdem war es natürlich schön, die ganzen Mitvikare wiederzusehen. War echt spannend, was sich jeweils bei den einzelnen getan hat und wie unterschiedlich die ersten Tage und Wochen von Statten gegangen sind. Auch im Vergleich mit Anderen komme ich wieder zur Quintessenz: Ich bin froh um Harsum und um die Zusammenarbeit mit Pastor und Gemeinde. Das passt!

14
Feb

Sigur Ros Video “Glósóli” als Godi- oder Worshipgrundlage

TallSkinnyKiwi hat einen super Leitfaden für die Einbindung eines Sigur Ros Videos gepostet.
Ich hatte Sigur Ros ja auf dem Hurricane letztes Jahr gesehen (einer der Höhepunkte des Festivals) und war wirklich begeistert von der Stimmung, die die Band mit derart chillig und ruhiger Musik auf einem riesem Festival erzeugen konnte. Das jetzt diese Band auch so geniale Videos macht, wußte ich nicht.

In dem Post beschreibt TallSkinnyKiwi nicht nur welche Jesus Worte er bei seiner letzten “Performance” benutzt hat (obwohl man da - denk ich - auch noch was modifizieren könnte), sondern fügt sogar noch Screen Shots an, wann er was wie gesagt hat.

Also einfacher gehts nicht! Absolut super duper begeistert!

12
Feb

Tschüßle

Ich habe ein schönes Wochenende mit Freunden in Stuttgart hinter mir. Der Dialekt der Region ist ja etwas gewöhnungsbedürftig…
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Außerdem muß ich als Ostfriesin mich erst an die ganzen bergigen Hindernisse bei den Spaziergängen gewöhnen. Treppauf … treppab. Bergauf … bergab.
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(Nathalie, Alix und Marco - Man beachte.. Alix läuft die Treppen GAAAAANZ AAAALLEIN runter.)

Aber wenn man vertraute Freunde um sich hat, ist all das nur halb so schlimm.

Eins der Highlights war die grandiose Ausstellung “Piktogramme - Einsamkeit der Zeichen” im Kunstmuseum Stuttgart, die ich mir vorher schon ausgeguckt hatte. Ich war in der ZEIT drüber gestolpert und echt froh, dass wir uns die Ausstellung alle zusammen angucken konnten. Nicht zu überbieten waren die mutigen “Interpretationen” von Alix, die immer lautstark ihre Deutung der Objekte zum Besten gab. Man sollte immer mit Kindern ins Museum gehen.
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In der Stadt haben wir auch in der Stiftskirche vorbeigeschaut. Eine echt sehenswerte Stadtkirche! (Und engagiertem Besucherteam - der freundliche Mitarbeiter stand sofort Rede und Antwort.

Abends gabs ein Käsefondue. Ich hatte noch nie eins - aber auch ohne jeden Vergleich möchte ich sagen: Es war das beste Käsefondue, das ich je hatte. Cecilé hat sich selbst übertroffen und am Ende konnte man uns alle rausrollen. Was für ein schöner Abend!
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Und hier noch ein halbes Gruppenfoto:
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Ohne Alix (Schon im Bett) und Nathalie (Hinter der Kamera).

Nach einem Wellnesssonntag im Wald (incl. Kaffeetrinken im schnuckeligen Bio Café Cassiopeia) und später in Therme und Sauna und schließlich gemütlichem Ausklingen beim Italiener war dann nur leider das Wochenende schon wieder vorbei.

Schön wars!

08
Feb

Unkonventionelle Gottesdienstformen

Bin über die EVLKA Seite auf ein interessant klingendes Gottesdienst- (oder man könnte fast schon sagen Gemeindeaufbaukonzept durch eine alternative Gottesdienstform) gestoßen.logo auftakt Unkonventionelle Gottesdienstformen

Die ev.-luth. St. Andreas Gemeinde (ist das ein Omen???) organisiert mit einem Mitarbeiterkreis von 20-30 Mitarbeitern die monatlich stattfindende Gottesdienstreihe “Auftakt“.

Im Forum “Best Practice” wird noch ausführlich über die Konzeption Auskunft gegeben. Ich sehe in dieser Konzeption ein gelungenes Beispiel für die Umsetzung eines emergenten Gottesdienstes im Rahmen der Möglichkeiten Landeskirchlicher Strukturen.

Vielleicht dient dies auch als Antwort auf die Frage von Danny im Komentar auf meinen Beitrag “Geduldige Kirchenbänke“.

Jeder von uns hat seine Traditionen ;-)

Aber jetzt mal im ernst, es würde mich interessieren was du dazu denkst, wie die emerging church auch in “festen” Konfessionen funktionieren könnte. Manchmal haben wir freikirchler es ja einfacher (vorsichtig ausgedrückt, weil das auch nur manchmal der fall ist). Was denkst du?

Ein weiteres Beispiel für mutige Gottesdienste: Vitamin G aus Sülze.




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