Coole Idee
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The Nines
Anfang September wird Pastorin Nadia Bolz-Weber (USA) nach Deutschland kommen um hier aus ihrem Buch zu lesen und einige Vorträge zu halten.
Nadia Bolz-Weber ist lutherische Pastorin der ELCA in den Vereinigten Staaten.
Sie hat in Denver, Colorado, wo sie mit ihrem Mann und ihren Kindern lebt, die Emergente
Gemeinde House for all Sinners and Saints (www.houseforall.org) gegründet. Diese versteht sich
als urbane liturgische Gemeinschaft, die in all ihrer Progressivität tief lutherisch-theologisch
verwurzelt ist.Im vergangenen Jahr veröffentlichte Nadia Bolz-Weber ihr Buch ‚Salvation on the Small Screen? 24
Hours of Christian Television“, ein theologischer und soziologischer Kommentar der amerikanischen
Medienlandschaft, basierend auf einem Selbstversuch sich 24 Stunden dem TV-Programm des
Bibelsenders Trinity Broadcasting auszusetzen. Die Auswertung des Buches geschieht auf
hinreißende Art und Weise mit einem kritischen Blick und wachem Verstand aber auch mit einer
gehörigen Portion Humor und komödiantischem Können.
Besonders hinweisen möchte ich auf die Veranstaltung in Berlin, bei der sie aus dem Buch lesen sowie aus ihrer Erfahrung ihrer Gemeinde berichten wird:

Termin: 03.09.2009 um 19:30 h. Ort: EFG Berlin-Schöneberg; Hauptstr. 125; 10827 Berlin
Eintritt: frei
Mit Übersetzung!
Am Sonntag den 06.09.2009 wird sie in der Elia Gemeinde in Erlangen predigen. Wer in der Nähe ist sollte sich auch dies nicht entgehen lassen.
Kirche 21
Am Wochenende fand in Berlin Kirche 21 statt.
Thematisch drehte sich alles um Perspektiven, Visionen und Veränderungen.
Es war eine sehr gut organisierte Sache.. GJW (Gemeindejugendwerk des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland) als Veranstalter sowie die Gemeinde in Schöneberg als Gastgeberin waren eine optimale Kombi.
Spanned war der Aufbau bzw. die Struktur der Veranstaltung:
Beginn- und Schlußveranstaltung hatten spirituelle Schwerpunkte. (Beginn mit liturgischen Elementen und Abendmahl, Schluß in Form eines n Gottesdienstes mit Predigt des Hauptredners).
Dies gab den thematischen und inhaltlichen Angeboten noch einmal einen anderen Hintergrund. Hat mir sehr gefallen.
Das Programm am Samstag war dann untergliedert in Plena, die der Wissensvermittlung dienten. So z.B. das Referat von Kester Brewin oder auch den Innovationspool bei dem fünf “Experten” ihre jeweiligen Gemeinde oder Dienste vorstellten.
Zudem gab es noch die Möglichkeit an Workshops teilzunehmen. Die Inhalte waren breit gefächert: Die Welt liegt im Wandel - nur meine Gemeinde hat es verpasst?, Gottesdienst mit Leib und Seele – Bausteine aus dem Mittelalter, LEIHGABE - Wie gehen wir mit dem um was uns anvertraut ist?, Vaux: Story of a TAZ, Viele Quellen hat der Strom - den Reichtum christlicher Spiritualität entdecken…, Gemeinde: Offen für alle? – Am Beispiel „Homosexualität“, Bibliolog - eine neue Form der Bibelbegegnung, Verantwortung für das Gemeinwesen – Kirche als politischer Akteur, Es tönen die Lieder, der Frühling kehrt wieder.
Hier wurden inhaltliche Auseinandersetzungen mit Diskussionen und dem Selbsterfahren und Ausprobieren verschränkt. Viel Interaktives. Schön!
Außerdem standen parallel während der gesamten Zeit sogenannte Denk- und Erlebnisräume offen. Dei 12 Räume sollten die kreative oder meditative Auseinandersetzung anregen:
Kirche 21 – Videobox, Kirche 21 –Twitter, Moderne und Postmoderne erleben, Raum der Stille, Deine Meinung, Das Labyrinth, Gemeindeberatung & Seelsorge, Abschied und Neuanfang, 95 Thesen, Alltagsspirituatlität, Kreativraum, Lounge. Die Räume waren alle sehr liebvoll eingerichtet. Mit viel Phantasie und Liebe zum Detail wurden hier Reflektionsflächen geschaffen.
Am Samstag Abend wurde noch einmal in einem sehr dichten Block evaluiert, jedem einzelnen wurden Beteiligungsfenster geschaffen. Der Abend wurde dann spirituell durch ein Körpergebet abgeschlossen, dann ging es mit Sekt und Eis zum gemütlichen/feierlichen Teil über.
All in all war es wirklich sehr inspirierend. Dazu haben insbesondere Kester Brewin als Hauptredner und zum zweiten an den vielen Bloggern, die ich endlich einmal treffen konnte.
Kester Brewin hat viel von der Gemeinschaft Vaux berichtet, einer emergenten Gemeinschaft aus London, die sich viel mit Fragen des Alternative Worships und der Dekonstruktion von Leiterschaft befasst hat. Er hat das Buch Complex Christ verfasst (Hat mir bei der Examensarbeit gute Dienste geleistet).
Seine Inputs waren toll.
Ausgehend von einigen Aussagen des Buchen (Übertragung des Stufenmodells nach Fowler und der zwei Lebenshälften nach Richard Rohr schilderte er anschaulich die Risse des Lebens, die notwendig sind um zu reifen und um Neues hervorzubringen.
So zitierte er die Geschichte des verlorenen Sohnes als Beispiel zweier Verlorener. Verloren dadurch, dass sie selbstzentriert noch nichts nach außen wirkendes hevorgebracht haben. Nicht der Vater verliert seine Söhne, sondern diese selbst, da sie keine “Väter” von etwas oder jemandem sind. Spannend!
In seinem Workshop ging es noch einmal dezidiert um Vaux und das TAZ Prinzip (Temporary Autonomous Zones). Das war auch sehr spannend, habe Lust da weiter drüber nachzudenken. Habe als Rückfrage auch das Verhältnis von “Temporary” und “Traditional Heritage” problematisiert.
Ja und zum zweiten waren die Begegnungen meines virtuellen Sozial-Netzwerkes einfach wunderschön!
Daniel hat es ja auch schon beschrieben:
Eine sehr besonderer Aspekt solcher Veranstaltungen ist es für mich immer, dass sie Gelegenheiten bieten Menschen zu treffen die man entweder sehr selten sieht, oder solchen das erste mal vor Ort zu begegnen die man bereits zu seinen engen Freunden zählt da man sich bereits seit Jahren auf Blogs unterhält oder aber über Twitter an ihrem Alltag Anteil nimmt. Solche Begegnungen gab es an diesem Wochenende einige und ich habe es sehr genossen mit der Einen oder dem Anderen manches Gespräch zu führen, Kaffee zu trinken…
So habe ich es auch empfunden. Einerseits hat man sich noch nie gesehen und neigt dazu bei oberflächlichen Smalltalk/Kennlernthemen einzusteigen - dabei kennt man sich ja eigentlich doch. Die Personen, ihr Alltag und ihr Leben sind einem durch Blogs und Twitter vertraut, einzig, wie jemand aus Bierfaschen trinkt, wie sein Lachen klingt und oder wie hibbelig jemand auf dem Stuhl wippend einem Vortrag lauscht sind unbekannte Fakten. Fremd und doch vertraut.
Das war sehr spannend und schön.
Habe überlegt, ob man nicht ein neues Wort erfinden sollte. Für diese Menschen. Für die Zeit des engen virtuellen Alltagsteilens und warmherigen Anteilnehmens im web 2.0, bis man sich wirklich begegnet (dann kann m.M. nach wirklich Freundschaft entstehen.) Für das Stadium vorher braucht man ein anderen Wort.
Any Ideas?
Na jedenfalls war es ein wunderbares Wochenende. Hab viel mitgenommen zum weiterdenken und im Herzen bewegen.
Kleider machen Leute
Ich hatte ja vor zwei Jahren schon mal begeistert darüber gebloggt: Erweiterte Amtskleidung bei Old Lutheran z.B. in Form von Kollar T-Shirts oder Caps.
Jetzt wird aber alles getoppt:
Nadia Bolz Weber weist auf die grandiose Designerin Maria Sjödin aus Stockholm hin, die “casual wear” für die Pastorin von heute entwirft.
Zitat von der Website:
Functional and stylish clerical wear for a new generation of priests and lay people.
Ich bin begeistert. Wer mir eine Freude machen will, kann mir gerne eine Email schreiben, ich verrate dann meine Größe , damit das Geschenk auch passt…


Was sich für die Landeskirche mittlerweile normalisiert hat, ist in anderen Konfessionen weiterhin ein Diskussionsthema.
Frauen im Pfarramt. Die Zahlen der neuimmatrikulierten Theologiestudenten steigen und unter ihnen sind 60% Frauen.
(Darunter auch eine ehemalige Jugendliche aus der Jugendarbeit meiner Vikariatsgemeinde. Sie wurde für einen Artikel von Spiegel Online interviewt, in dem es auch um jenes Thema geht.)
Die Zahlen sprechen für sich. 50/50. Keine Quotenregelung notwendig, da sich männliche und weibliche Theologiestudentin artig und geschwisterlich die evangelischen Studienbänke teilen.
So einfach ist es aber nicht. In höheren Positionen der Landeskirchen ist die Luft für Frauen weiterhin sehr ausgedünnt. Erst 1992 wurde Maria Jepsen weltweit die erste lutherische Bischöfin. Neben ihr sind heute Margot Käßmann sowie Bärbel Wartenberg-Potter lutherische Bischöfinnen in Deutschland. Weltweit gibt es im Luthertum 24 Bischöfinnen und drei Kirchenpräsidentinnen. Weiterhin lehnen jedoch von den 140 Mitgliedskirchen des Lutherischen Weltbundes 37 die Frauenordination ab. Eine von ihnen ist beispielsweise die Missouri Synod, die in Amerika, die konservativste Lutherische Kirche darstellt. (Dazu auch ein spannender Post von Nadia Bolz-Webber zum Thema Frauenordination.)
Abgesehen von den strukturellen Steinen, die Frauen in den Weg gelegt werden sind auch genderspezifische Probleme zu diskutieren. Wie bsp. ausführlich während des Emergent Forums 2008 in Erlangen. Während und nach dem grandiosen Vortrag von Stini Müller. Nachzuhören auf der Seite von Emergent-Deutschland. Ein sehr prägender Vortrag für das Forum, meiner Meinung nach (Soweit ich das als Außenstehende beurteilen kann.) Auch danach wurde besonderes dieser Vortrag in Blogs noch weiter diskutiert. (z.B. Hier, Hier und Hier.) Verinnerlichte Sexismen beeinflussen einfach die Gemeindearbeit, egal ob auch haupt- oder ehrenamtlicher Ebene.
So das wollte gesagt werden am Weltfrauentag.
Pastorbuddy goes Webfish
Auch weiterhin ist jede Stimme willkommen, die über die Verleihung des Webfsih 2009 abstimmt.
Ich an eurer Stelle würde ja für Pastorbuddy.de stimmen. (Achtung Lenkung und Beeinflussung!)
Abstimmen kann man hier.
Alle wichtigen Infos insgesamt kann man am besten gleich bei Pastorbuddy direkt nachlesen und zwar hier.
Alles geben
Über das Collide Magazine bin ich auf die Waterfront Church in Schaumburg Illinios gestoßen.
Sie geben 100% ihrer Sonntagmorgen-Kollekten an Bedürftige weiter. Alle weiteren Kollekten nutzen sie für ihren eigenen Haushalt. Weiter haben sie ein Sponsorensystem, dass regelmäßige Kosten (Pastorengehalt usw.) bestreitet. Da sie sehr günstig kalkulieren (keine Gebäudekosten durch das Mieten einer Highschool) scheint das Geld zu reichen.
Durch die Sonntagmorgenkollekte unterstützen sie ortsnahe Diakonie und versuchen durch das bereitgestellte Geld die Gemeinde für Bedürftigkeit in ihrem Umfeld zu sensibilisieren. Das funktioniert entweder ganz bürokratisch bei großen Unterstützungen bis hin zu 11.000$ für eine alleinerziehende Mutter eines behinderten Kindes bis zu hin zu einzelnen Sonntagen mit sog. “reverse offerings”. Ein Klingelbeutel mit 5$,10$, 20$, und 50$ Scheinen wird herumgegeben jeder kann einen Schein herausnehmen, der eine Idee hat, wem er mit dem Geld finanziell unterstützen möchte.
(Hier in weiterer Artikel dazu)
Erinnert mich an Mars Hill, die (obwohl ganz schön geschüttelt von der Finanzkrise in den USA) einen Großteil des Verkaufserlöses von ihrem Socialnetworkingtool “The City” das ihr Technikpastor Zack Hubert entwicklet und schließlich für 4Mio $ verkauft hat weitergegeben haben. Für die Hauskreise in der ganzen Stadt wurde eine Summe ausgeschrieben, um die sie sich bewerben konnten. Mit dem Geld konnten sie dann lokal helfen.
In Deutschland läuft das eher im Kleinen. So die Gemeinde in Collinghorst, die im Gottesdienst 200€ in 5 Euroscheinen verteilte und den Menschen ein paar Monate Zeit gab, das Geld zu vermehren. Ein riesen Medienrummel (Hier eine Presseschau) Das so erwirtschaftete Geld (2200€) ging zu gleichen Teilen an die Tafel in Rhauderfehn und an Teestube “Lütje Drüppel” (Niedrige Schwelle - Spitzen Name finde ich!). Ein etwas anderer Ansatz. Das Geldvermehren stand im Vordergrund nicht so sehr das großzügige Geben des Erlöses im Nachhinein.
Haushalterschaft auf Basisebene. Im Kirchensteuersystem gar nicht so einfach. Solche - ich gebe zu - sehr mutigen Geschichten können aber die Grundhaltung verändern, wie wir mit dem Geld, das uns anvertraut ist, sinnvoll umgehen.
semper reformanda
Vor gut einem Jahr hatte Dan Kimball mal über eine Veranstaltung mit Jugendleitern der Lutherischen Missouri Synod in Amerika berichtet. Er erzählte damals von einem Podium, wo über das Thema “Was würde Martin Luther tun und worauf würde er sich konzentrieren, wenn er heute eine Gemeinde beginnen und leiten würde?”
Er nennt als Punkte die ihm einfielen und die es zu reflektieren gilt:
- What would be the theological issues would be his concerns and what he would be taking stands for (or against) in today’s current theologically diverse landscape?
- Would he write music as he did then using the cultural music genres of his day (he wrote classic hymns such A Mighty Fortress is our God)? Would we see Martin Luther hip hop worship songs? Or Martin Luther rock worship songs? Would he listen to mainly contemporary Christian pop worship music on his iPod?
- Would he find local pubs and as part of his ministry hold “Theology pubs” and drink beer with people while discussing theological topics? (It is common knowledge he did like beer).
- If Martin Luther was a youth pastor today, where would he be getting in trouble in his church? What changes would be want to make to the average church if he was a 29 year old young pastor going into the average church in today’s culture?
- Would Luther change the lay out of a church meeting place and take out the pews and when he preached he wouldn’t want to preach from behind those large pulpits in some churches?
- Would a 29 year old Luther wear a suit when preaching in today’s culture? Would he ever wear a robe? Would he wear jeans in Sunday church meetings?
- If he was a youth pastor, would he be on staff at John MacArthur’s church? Would he cause trouble there or fit in there? Would be on staff at Mars Hill Seattle or Mars Hill Grand Rapids and fit in one of them? Where would he choose to go to seminary today?
- Would Luther be taken seriously only being in his late 20’s to make major change in established churches today? Would his innovation and desire to make the changes needed to communicate the gospel in our culture today be stifled and not listened to by senior pastors and elders at the local church he would be serving at?
- Would he stay in the Lutheran denomination?
(Zitat: Dan Kimball)
“Was würde Martin Luther tun und worauf würde er sich konzentrieren, wenn er heute eine Gemeinde beginnen und leiten würde?”
Eine spannende Frage. Ab und an habe ich immer wieder drüber nachgedacht. Mittlerweile auch das Buch von Klaus Douglass gelesen. (“Die neue Reformation. 96 Thesen zur Zukunft der Kirche.” (Klaus Douglass)) Habe es sehr genossen und als sehr anregend empfunden.
In den ersten zwei Wochen dieses Jahres begegnete mir das Thema Reformation noch einmal neu. Ich habe Auszubildende der Verwaltung unserer Landeskirche im Fach “Leben und Lehre in der Kirche” unterrichtet. Dieses Fach ist für kirchliche Verwaltungsangestellte in der Ausbildung obligatorisch und soll ihnen einen weiteren Zugang zu den Themenfeldern ermöglichen, mit denen sie täglich zu tun haben - nur eben nicht schwerpunktmäßig in punkto Verwaltung und Bürokratie, sondern eben von Seiten der Kirche und des gemeindlichen Lebens her. (Lernfelder: Kirchenjahr, Gottesdienst, Gesangbuch, Bibel, Lutherische Kirche und ihre Tätigkeitsfelder, Luther und Reformation, Kasualien, Sakramente - Abendmahl und Taufe).
Das Unterrichten hat großen Spaß gemacht. Meistens gekommt man ja beim Vermitteln noch mal die Chance eigene blinde Flecken zu entdecken/erhellen, Interessen zu vertiefen und durch die motivieren Auszubildenden habe ich in den lebhaften Unterrichtsgesprächen echt noch mal viel dazugelernt.
In Erinnerung ist mir besonders der Blocktag zum Thema Reformation geblieben.
Aufgabe war: „Seien Sie selbst Martin Luther. Welche 10 Thesen würden Sie heute zur Reformation der Kirche diskutieren wollen?“
Hier einige der Antworten des Brainstormings:
Bereich Gottesdienst
• Mehr Themengottesdienste
• Variablere Gottesdienstzeiten
• Schönere Gestaltung (individueller, nicht 0-8-15)
• Gospelgottesdienste
• Gottesdienste sollen „Feiercharakter“ ausbauen, nicht so traurig und ernst sein
Bereich Gemeindearbeit und Landeskirche
Konzerte, „Aufführungen“ und Programme in Gemeinden fördern
Mehr “Kirche zum Mitmachen” (Projektartige Mitarbeit)
Mehr Gemeindefeste (wir feiern zu wenig)
Ausweitung der Arbeit an Schnittstelle Schule um Jugend zu erreichen
Mehr Jugendarbeit in Form von Jugendgottesdiensten
Mehr Jugendarbeit in Form von offenen Treffs
Verbesserung des Religionsunterrichtes (Viele Stunden werden leider gestrichen oder fallen aus. Außerdem Wunsch nach besser ausgebildeten Lehrer, die sich auch mit Kirche identifizieren)
Strukturell eine größere Flexibilität der Arbeit der Pastoren ermöglichen. (Interessen- und gabenspezifischer Einsatz auf regionaler Ebene)
Professionellere/Effektivere Öffentlichkeitsarbeit
Mehr inhaltliche Profilierung und „Aufklärung“ (Bezugspunkte für Nicht-Christen herstellen)
Gleichgeschlechtliche Ehen/Segnungen möglich machen
Ein schöner Querschnitt an Meinungen und Priosetzungen von Kirchenmitgliedern im Alter von 20-30 der evangelisch-lutherischen Landeskirche.
Fasten Ressourcen
Erfahrungsgemäß kommt ja besonders in den den letzten Tagen vor Fastenzeitbeginn noch einmal eine große Anzahl an schönen Materialien zum Thema heraus.
Hier schon mal ein Fastenbüchlein von Bob Hyatt. (Toll, weil es sowohl als .pdf aber auch als .doc runtergeladen und somit verändert werden kann.).
Inhaltlich schön, weil es den einzelnen Wochen Fastengebiete bzw. -felder zuordnet. Weiter sind auch noch Bibeltexte und Gebetsanliegen vorgeschlagen.
Lohnenswert. Vielleicht auch als Idee für die eigene Gemeinde so etwas individuell umzugestalten und an die örtliche Situation anzupassen.
(via: Pastorhacks.)
Begrüßungsdienst
An vielen Stellen begegnete mir in den vergangenen Wochen das Thema “Begrüßungsteam” vor Gottesdienstbeginn. Ich kannte diesen “Arbeitsbereich” eher von meinen Praktika in Amerika und in Deutschland dann eher von großen Gemeinde aus dem freikirchlichen Bereich, die Anonymisierung vorbeugen wollen.

(ht: asbojesus)
Aber wie stehts bei uns Landeskirchlern mit dem Thema Begrüßen bzw. Gastfreundschaft.
Wann versetzt man sich in einen Gottesdienstbesucher, der neu ist und für den die gesamte Umgebung fremd ist.
In meiner Heimatgemeinde teilen Kirchenvorstandsmitglieder die Gesangbücher an der Tür aus und begrüßen freundlich. Eine tolle Idee. Ein Mitarbeiter aus dem Fachbereich Missionarische Dienste aus dem “Haus kirchlicher Dienste” in Hannover erzählte letzte Woche auf einer Fortbildung, dass er in seiner Gemeindezeit den Kirchenvorstand gebeten hat, die ersten 5 Minuten des Kirchencafés immer mit einer Person zu verbringen, die sie noch nicht kennen.
Ein spannender Gedanke zu diesem Thema auch bei Len Sweet unter dem Titel “Art of hospitality in todays church”. Hier der mp3 Link. (Bin gerade sehr begeistert von den Napkin Scribbles. Immer 3-5 minütige kurze Gedanken von Len Sweet, der an der Gorge Fox University in Portland, OR den Dr. of Ministry Graduate Studiengang “Leadership in Emerging Culture” leitet.








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