Archive for the 'Christsein' Category

23
Aug

Heavy Cross

Der christozentrische Superhit des Sommers… oder höre nur ich das so???

Heavy Cross - The Gossip

ooohh oh ooooh, oh oh oh ohhh
ooohh oh ooooh, oh oh oh ohhh

It’s a cruel cruel world, to face on your own,
A heavy cross, to carry along,
The lights are on, but everyone’s gone,
And it’s cruel

It’s a funny way, to make ends meet,
when the lights are out on every street,
It feels alright, but never complete,
without joy,

I checked you, if it’s already been done, undo it,
It takes two, it’s up to me and you, to proove it,
On the rainy nights, even the coldest days,
you’re moments ago, but seconds away,
The principal of nature, it’s true but, it’s a cruel world,

ooooh oooh oohh, ooh ooh oooh ooh, ooo wooah

We can play it safe, or play it cool,
follow the leader, or make up all the rules,
whatever you want, the choice is yours,
So choose,

I checked you, if it’s already been done, undo it,
It takes two, it’s up to me and you, to proove it,

ei ei ei ei ei, oh oh oh oh oh, ye oh oh,
ei ei ei ei ei, oh oh oh oh oh, ye eh, ye eh, ye eh,

I just knew, it’s already been done, undo it,
It takes two, it’s up to me and you, to proove it,

ei ei ei, woah wo, yeah eh
ei ei ei ei ei, oh oh oh oh oh, ye eh, ye eh, ye eh,

I checked you, if it’s already been done, undo it,
It takes two, it’s up to me and you, to proove it,
ei ei ei ei ei, oh oh oh oh oh, ye oh oh,
ei ei ei, oh oh oh oh oh, ye eh, ye eh, ye eh,

I just knew

11
Aug

Nadia Bolz-Weber in Deutschland

Anfang September wird Pastorin Nadia Bolz-Weber (USA) nach Deutschland kommen um hier aus ihrem Buch zu lesen und einige Vorträge zu halten.

Nadia Bolz-Weber ist lutherische Pastorin der ELCA in den Vereinigten Staaten.
Sie hat in Denver, Colorado, wo sie mit ihrem Mann und ihren Kindern lebt, die Emergente
Gemeinde House for all Sinners and Saints (www.houseforall.org) gegründet. Diese versteht sich
als urbane liturgische Gemeinschaft, die in all ihrer Progressivität tief lutherisch-theologisch
verwurzelt ist.

Im vergangenen Jahr veröffentlichte Nadia Bolz-Weber ihr Buch ‚Salvation on the Small Screen? 24
Hours of Christian Television“, ein theologischer und soziologischer Kommentar der amerikanischen
Medienlandschaft, basierend auf einem Selbstversuch sich 24 Stunden dem TV-Programm des
Bibelsenders Trinity Broadcasting auszusetzen. Die Auswertung des Buches geschieht auf
hinreißende Art und Weise mit einem kritischen Blick und wachem Verstand aber auch mit einer
gehörigen Portion Humor und komödiantischem Können.

Besonders hinweisen möchte ich auf die Veranstaltung in Berlin, bei der sie aus dem Buch lesen sowie aus ihrer Erfahrung ihrer Gemeinde berichten wird:
Nadja Poster72

Termin: 03.09.2009 um 19:30 h. Ort: EFG Berlin-Schöneberg; Hauptstr. 125; 10827 Berlin

Eintritt: frei

Mit Übersetzung!

Am Sonntag den 06.09.2009 wird sie in der Elia Gemeinde in Erlangen predigen. Wer in der Nähe ist sollte sich auch dies nicht entgehen lassen.

03
Jul

Do It, Don’t Blog It

Does all our online chatter about being missional keep us from being missional?

Komm grad irgendwie nicht zum bloggen… Dan Kimball vermutet warum….. naja … schön wärs

26
Jun

Der gemeinsame digitale Trauermarsch

Es sollte sein großes Comeback werden. Die anstehenden 50 Konzerte waren bereits alle in Rekordzeit ausverkauft. Sie werden abgesagt werden müssen. Gestern, am Donnerstag, den 25. Juni 2009, verstarb Michael Joseph Jackson in einem Krankenhaus in Los Angeles - vermutlich an Herzversagen.

Es war still um ihn geworden in den vergangenen Jahren. Der „King of Pop“ hatte eher durch Vorwürfe des Kindesmissbrauchs und plastische Operationen von sich hören gemacht, als durch Hits und spektakuläre Auftritte. Der Versuch, noch einmal durchzustarten, scheiterte beim letzten öffentlichen Konzert im Jahr 2001. All dies spielt nun keine Rolle mehr. Jacksons Tod löste weltweit eine neue und zugleich bekannte Form der Verehrung aus. Vom Genie sprechen die Medien, vom Größten, von einer Ikone.

Wie erklärt sich der weltweite kollektive Trauerflor der medialen Landschaft? Bereits in der vergangenen Nacht wurde der Michael Jackson zur unsterblichen Legende erhoben. Er ist nun einer jener, die wir ähnlich berührt betrauert haben: Elvis, John Lennon, Kurt Cobain. Und doch gibt es einen Unterschied, einen Unterschied beim Trauern.
Wurde noch vor rund zehn Jahren vor allem öffentlich getrauert - durch das Ablegen von Blumen, Postern und Andenken, mit Mahnwachen oder Versammlungen, durch das Aufstellen von Kerzen – zeigt sich die Anteilnahme und Bestürzung über den Tod von Michael Jackson vermehrt in das Internet.

Natürlich versammeln sich die Fans von Jackson, trauern gemeinsam, geben sich im persönlichen Gespräch Halt. Doch zudem entwickelte sich bereits mit der ersten Nachricht über den Tod des Stars eine ganz eigene Trauerbewegung im Web. Eine wahre Flut von persönlichen Äußerungen in Blogs und Chatdiensten bildet nun die individuelle Auseinandersetzung der globalen Community ab. Das Internet bietet allen, die es möchten, einen Platz zum Trauern, zum gemeinsamen Trauern, dass trotz der Vernetztheit niemanden uninformiert und somit umso mehr berührt.
Schnell schrumpfte die Welt zum virtuellen Dorf zusammen und versammelte sich zum gemeinsamen digitalen Trauermarsch. So titeln heute viele Zeitungen: „Die Twitter-Gemeinde trauert.“ Eine Gemeinde? Trauerbewältigung scheint auch weiterhin kirchlich konnotiert zu sein. Die geschockte Community wird zur Gemeinde. Und dennoch findet die Trauerfeier nicht in Kirchen, sondern in der vernetzten Welt der Social Networks statt. Dort zelebrieren die Trauernden nach ihrer eigenen Liturgie neue Trauerformen.

Zu fragen bleibt nun, ob und wie sich die verfasste Kirche bei dieser neuen Bewegung beteiligen kann und muss. Mit evangelisch.de hoffen wir, genau diesen Weg bereits beschritten zu haben.

Dieser Artikel ist auch zu lesen auf evangelisch.de

20
Apr

Falscher Fulz

Kaum eine andere Person hat so entscheidend den deutschen Sprachschatz geprägt wie Martin Luther.
Anderseits werden jedoch auch kaum einer anderen Person so viele überlieferte Aussprüche falsch zugeschrieben wie ihm.

Ein besonderes populäres Beispiel hierfür sind die Worte: “Hier stehe ich und kann nicht anders!“ Diese soll der Reformator angeblich vor den Reichstag in Worms ausgesprochen haben, als er sich weigerte, seine Schriftwerke zu widerrufen. Hier soll es allerdings bei der Verschriftlichung des Lutherwortes zu Verschiebungen gekommen sein.

Ähnlich verhält es sich auch mit dem Ausspruch “Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen”. Dieses Zitat wurde um 1944 von einem hessischen Landpfarrer in Umlauf gebracht und hat somit auch eher zweifelhafte Belege.

Es scheint, als wären auch gerade die Luther fälschlicherweise angedichteten Zitate gerade die populärsten, so auch der vulgäre Ausruf bei Tische “Was rülpset und furzet ihr nicht, hat es euch nicht geschmacket?” Auch dieser ist nicht sicher gelegt.

Dieser Artikel ist auch zu lesen auf evangelisch.de (spannend sind hier auch die Kommentare)

12
Apr

He is risen

Long story short:

200904112033 He is risen

ht: April Winchell

Frohe Ostern!

10
Apr

Gone

200904112051 Gone
ht: AsboJesus

31
Mär

Kleider machen Leute

Ich hatte ja vor zwei Jahren schon mal begeistert darüber gebloggt: Erweiterte Amtskleidung bei Old Lutheran z.B. in Form von Kollar T-Shirts oder Caps.

Jetzt wird aber alles getoppt:
Nadia Bolz Weber weist auf die grandiose Designerin Maria Sjödin aus Stockholm hin, die “casual wear” für die Pastorin von heute entwirft.

Zitat von der Website:

Functional and stylish clerical wear for a new generation of priests and lay people.

Ich bin begeistert. Wer mir eine Freude machen will, kann mir gerne eine Email schreiben, ich verrate dann meine Größe , damit das Geschenk auch passt…

Priest6
Priest1

31
Mär

Der gute Hirte

1 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Räuber.
2 Der aber zur Tür hineingeht, der ist der Hirte der Schafe.
3 Dem macht der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie hinaus.
4 Und wenn er alle seine Schafe hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme.
5 Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm; denn sie kennen die Stimme der Fremden nicht.
6 Dies Gleichnis sagte Jesus zu ihnen; sie verstanden aber nicht, was er ihnen damit sagte.
7 Da sprach Jesus wieder: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.
8 Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht.
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
10 Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.
11 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.

Johannes 10,1-11

HT: Bene Diction Blog

12
Mär

Religiöse Inszenierungen des Außerordentlichen

Fast schon makaber wie unmittelbar die Sendung Glaubenssachen auf NDR kultur vom 15.02.2009 dem gestrigen Amoklauf vorausging.
Sie hatte sogenannte “Riskante Liturgien” zum Inhalt. Gottesdienstabläufe anlässig außergewöhnlicher Situationen, wie etwa der Einweihnung des Berliner Hauptbahnhofes und der Inauguration des Amerikanischen Präsidenten als Beispiel der sog. Civil Religion - aber eben auch trauriger Anlässe und Katastrophen wie der Tsunami, Erfurt und eben auch Winnenden.
Thomas Klie, Professor für Praktische Theologie an der Universität Rostock setzt sich besonders mit Formen zivilreligiöser und liturgischer Performanz auseinander und hat für eben jene Formen der Inszenierung von Gottesdiensten den Begriff “riskante Liturgien” geprägt. Er ist Mitglied der Liturgischen Konferenz und arbeitet im Ausschuss “Öffentliche Liturgien” mit.

Langfristig sollen dort und anderswo Agenden oder anderweitige Vorlagen entwickelt werden, um die Kollegen in den Pfarrämtern, die mit der gottesdienstlichen Begleitung von außergewöhnlichen Ereignissen und Katastrophen nicht unvorbereitet zu lassen.
Eine wirklich sinnvolle und gute Idee.

Hier der Link zum Manuskript der Sendung. Guter Überblick und Einstieg in das Thema.




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