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Kühlschrankpoesie
Berufliche Aussichten

Auf zur HOORAY Stufe!
via: Johannes
Der gute Hirte
1 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer nicht zur Tür hineingeht in den Schafstall, sondern steigt anderswo hinein, der ist ein Dieb und ein Räuber.
2 Der aber zur Tür hineingeht, der ist der Hirte der Schafe.
3 Dem macht der Türhüter auf, und die Schafe hören seine Stimme; und er ruft seine Schafe mit Namen und führt sie hinaus.
4 Und wenn er alle seine Schafe hinausgelassen hat, geht er vor ihnen her, und die Schafe folgen ihm nach; denn sie kennen seine Stimme.
5 Einem Fremden aber folgen sie nicht nach, sondern fliehen vor ihm; denn sie kennen die Stimme der Fremden nicht.
6 Dies Gleichnis sagte Jesus zu ihnen; sie verstanden aber nicht, was er ihnen damit sagte.
7 Da sprach Jesus wieder: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ich bin die Tür zu den Schafen.
8 Alle, die vor mir gekommen sind, die sind Diebe und Räuber; aber die Schafe haben ihnen nicht gehorcht.
9 Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.
10 Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.
11 Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.
Johannes 10,1-11
Neue virtuelle Heimat
Auch wenn nach dem Umzug zu pastorsandy.de noch einiges hakt und stockt, bin ich grundlegend zufrieden. Gerade, wenn ich vor ein paar Wochen noch nicht mal wußte, was ein ftp-server ist.
Technorati Profile
Frisch eingetroffen …
Jetzt werden bei Ikea sogar schon Vikare verkauft! Zum Schleuderpreis. Für nur 99€

Das Kinderbett Vikare ist ausziehbar und kann sogar mit einem Stützbrett verstärkt werden, damit die lieben Kleinen nicht rausfallen.
Das passt! Da bin ich doch lieber ein Kinderbett als ein Nudelholz aus Plastik. … glaub ich… Schließlich sagt Spr. 24,16:
Der Faule dreht sich im Bett, wie die Tür in der Angel.
(ht: Ingo @ Brockenstube)
Bereite gerade mein mündliches Thema “Liturgischer Gebrauch von Bibelübersetzungen im Gottesdienst am Beispiel der „Bibel in gerechter Sprache“ im Fach “Gottesdienst, Predigt, Unterricht” vor.
Da stolperte ich über folgenden Text von Günther Schmidt aus dem Deutschen Pfarrerblatt 7/07 unter dem Titel: “Zwischen Text und Leser vermitteln. Zur Adressatenadäquatheit von Bibelübersetzungen”
Das Sprachniveau (der Übersetzung) muss der Dignität des Gegenstandes entsprechen. Der Leser soll beim Bibellesen spüren, mit wem er es zu tun bekommt. Glaube kann nicht ohne Ehrfurcht sein, sonst ist er kein Glaube an Gott, wie er uns in der Bibel entgegentritt. Von daher verbieten sich banalisierende Ausdrucksweisen ebenso wie Übersetzungen in Mundarten.
Durch Verbreitung der Hochsprache sind Mundarten heute auch im Bewusstsein derer abgewertet, die sie im normalen Alltag gebrauchen oder mit dialektalem Akzent sprechen. Jugendliche wollen sich durch ihren Jargon von Erwachsenen abgrenzen und sie stückweise provozieren. Sie sind sich der Vorläufigkeit und der spielerischen Züge ihrer Eigenwelt, in welcher der Jargon Einvernehmen stiftet, bewußt. Sowohl Mundart- als auch Jargonsprecher sind sich humorvoll und augenzwinkernd einig, dass ihre Äußerungen so ernst nicht gemeint sind. Wenn Erwachsene seriöse Themen in Mundart oder Jargon ansprechen, wollen sie sie meinst ins Lächerliche ziehen. Machwerke wie die “Kölsche Bibel” oder die “Volx-Bibel” verletzen wegen ihrer gewollt humoristischen Art die gegenüber den Texten und erst recht ihrem Inhalt gebotene Ehrfurcht und wirken auf den heutigen Leser völlig anders als der Original-Text auf die seinen. Sie können deshalb nicht als funktional-äuquivalent oder kommunikativ gelten.
Würde Herr Schmidt wohl seine Meinung ändern wenn er an einem, in Plattdeutsch geführten Trauergespräch teilnähme? (In dem ihm auf Hochdeutsch die Hände gebunden wären, weil eine Verständigung nicht zustande käme.) Dieses Setting ist alles andere als humoresk. Bibeln oder Gesangbuchlieder in Dialekten können hier spirituelle Hilfen sein, dem Gegenüber gerade durch eine adressatenadäquate Übersetzung voller Ehrfurcht im Glauben Gott in aller Ernsthaftigkeit zu begegnen.
Gleiches gilt für die Volxbibel, die durch ihre z.T. eigenwillige Wortwahl augenzwinkernd anmuten mag, durch ihren Dienst als Sprachhilfe jedoch Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Sprachmuster sind oft nicht allein demographisch, sondern vielmehr milieuspezifisch verengt!) Zugänge erst ermöglicht. Das sich sowohl Mundart als auch Jargonsprache im Text durch “Vorläufigkeit” und “spielerische Züge ihrer Eigenwelt” auszeichnen, ist vollkommen verkürzt! Von welcher vermeintlich intellektuellen “Hochsprache” scheint Schmidt hier auszugehen, die es zu adaptieren gilt, wenn es ihm schwerfällt andere - nach seiner Meinung “abgewertete”- Kommunikationsmuster und Sprachentwicklungen wahr- und ernstzunehmen? Völlig aus dem Blick gerät hier auch die Beobachtung, dass viele Menschen das Niveau der bildungsbürgerlichen Hochsprache nicht erreichen können und wollen, um das graduelle Entwicklungsdenken Schmidts aufzunehmen.
Eine Ausgrenzung, die durch derartige Äußerungen, wie in diesem Aufsatz vorgenommen wird, lässt sich mit Luthers Wunsch, alle Christen am Wort Gottes teilhaben zu lassen nicht überein bringen.
.. so hat meine Schwester das Foto genannt. Es ist aus der Serie “Mein schöner Sonntag” (hier mein Blogeintrag von vor zwei Wochen) Jetzt hat das Foto Einzug in die Regionalzeitung gefunden.

Das tolle Foto meiner Schwester ist abgedruckt worden und zeigt umso mehr, dass wir wirklich einen schönen Tag hatten!
Schöner Sonntag…

Wie man im Winter diesen Weg streuen könnte wäre mir ohnehin unklar…..














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